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"Rotten Angel ;-)..." Da war ich dann natürlich neugierig und habe gleich mal ein provisorisches "Telesköpchen" aus einem alten Plastikrohr, das noch in einer Schublade lag und einigen Verlängerungshülsen "zusammengeschrengelt", über einen passenden Adapter dann ein Zenitprisma angeflanscht und dann von Hand mal geschaut: das machte soweit einen guten Eindruck, ist aber natürlich kein "belastbarer" Test. Gut kann man hier aber die im üblen Zustand befindliche Vergütung erkennen. Aber ob diese paar % Lichtverlust bei einem 50mm-Objektiv, das ja nun nicht gerade für die Beobachtung allerschwächster Objekte (bei denen es geradezu auf jedes Photon ankommt) von Belang ist .. nun denn.
Den "Vogel" hab ich dann abends gleich mal - für ein kurzes "Testchen" auf die alte 60-mm-Rohrdurchmesser-Montierung gesetzt und natürlich als Erstes dann gleich mal ε Lyrae eingestellt: aufgesucht mit dem 30er Ultima (18x) - schnell gefunden und dann den Doppeldoppelten schon mit 90facher Vergrößerung im 6er Ortho schön aufgelöst. Später mit dem DS-Okular für mich mittlerweile schlechthin, dem Svbony 3-8mm Zoom auch. Natürlich auch die engere Komponenten mit ihren 2"3 Distanz, also schon ganz nahe bei "Dawes". Dann noch eben schnell auf Izar (2m5/4m9, 2"7) gegangen. Und auch den meinte ich getrennt zu haben, wobei hier der Beugungsring der helleren Komponente schon stört. Aber an richtiger Stelle meine ich, den kleinen blauen Punkt des Begleiters erkannt zu haben. Schön! Dann gabs mal die erste Sonne ... mit 15er Eudiaskopischem Okular, dem Pixel 7 Pro Mobiltelefon (in 2x-Stellung). Danach dann noch ein klein wenig gephotoshopt ... und - trotz der mürben Vergütung - der "rotten Angel" tut gut. Macht seine Sache ... und ich möchte wetten, das , wenn man eine Blindverkostung machen würde, also nihct erwähnen würde, dass das Objekt vergütungsmäß "schwer einen weg hat" - es würde wahrscheinlich keiner merken.
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