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Dann mal los mit dem Aufbessern ... Das mit der "Posaune" liess mir dann doch keine Ruhe ... denn dieses Fehlerpotential durch Verkippung derselben ... musste genullt werden. Man kann auf den beiden Bildern gut sehen, was gemeint ist (und im zweiten Bild liegt das nicht am Fuß, der sich unten links "reingeschlichen" hat ... Sowas geht natürlich nicht.
Möglichkeiten wären: die "Führung" im äusseren Ruhr noch zu erweitern oder - schon aus Gründen der Abschattung durch die Blende im Innenrohr für 1 1"4 - das Innenrohr ganz raus und durch einen andere Lösung ersetzen. Und diese zweite Alternative sollte es dann werden.
Dazu musste ich den Durchmesser des Aussenrohres ermitteln - 32mm. Und hier passte dann nun genau diese graue Kunststoffmuffe, die ich seinerzeit für die OAZ-Verlängerung des 10K gebraucht hatte - siehe hier . Dann ging also das Innenrohr ganz raus und diese Muffe wurde angepasst, das sie auch fest über das Auszugsendrohr zu ziehen war. Wie gewohnt - mit DeziFix-Veloursfolie (die sich auch für sowas gut eignet). Zunächst wurde der um das Innenrohr "erleichterte" Okularauszug wieder an den Tubus angebaut und dann kamen die Anpassungen der Muffe an die Reihe - ich lasse mal Bilder sprechen:
Anschliessend wurde dann das Ganze zusammengebaut und - das funktioniert dank dem harten Kunststoff der Muffe - auch noch eine kleine Fixierschraube für das Zenitprisma, damit hier keine Verdrehungs- bzw. Rausrutschgefahr aufkommt.
Abends gab es denn - leider nur kurz, da lange Helligkeiten und frühes Aufstehen-Müssen wg. Arbeit irgendwie dann doch nicht harmonieren - Testmöglichkeiten: Zunächst am zunehmenden Mond, dem mit Vergrößerungen zwischen 30 und 150fach auf den Leib gerückt wurde: Richtig gut! Der 17 T - auf der stabilen Montierung des 10/15K - lieferte ein knackscharfes Bild ab, man sah schon bei 60fach am Mondrand unterschiedlich hohe Berge/Kraterrandwälle ... Zudem ein erstaunlich geringer Farbfehler trotz der nun gesamten 80mm Öffnung, die im Okular ankamen (im ersten Versuch waren es ja ca. 65mm durch diese Blende im "Posaunen-Innenrohr". Dann nur den hellen Arkturus, der ein - soweit man das bei Seeing feststellen kann - gutes Beugungsbild lieferte. Abschliessend dann ε in der Leier: wie sagt man so schön: Lehrbuchmäßig. Vier saubere Sternchen - wie "hingepinnt" - zeigten sich schon abv 60fach. Und bei 150fach dann richtig angenehme zu beobachten. Mein Dauertester für 80mm - π Aql (1 "42) - war ja noch nicht in Reichweite. Aber auf den bin ich schon mal mächtig gespannt - vielleicht klappts ja am heutigen 12.07.. Zumindest ist auch diese Tasco-OP höchst erfolgreich verlaufen - auch dieses Gerät wurde aus einem arg "gedrosseltem" Zustand in den - ja eigentlich fast Maximal-"Performer"Zustand gehoben. to be continued 12.07.2024 |