Von Carl Zeiss Jena wurden einige verschiedene Okulare angeboten. Die Bautypen waren allerdings eher als klassisch zu bezeichnen:
Huygenssche und Orthoskopische Okulare wurde für den Telementor gebaut. Alle mit dem Einsteckdurchmesser von
0.96 Zoll oder 24.5mm. Sorten wie Plössls oder Erfle waren nicht im Programm enthalten.
Die einfachsten Okulare sind die nach Huygens. Diese gibt es in der Brennweiten 63mm, 40mm, 25mm und 16mm. Hierbei handelt es sich
um Zweilinser, die insbesondere zur Sonnenprojektion gut geeignet sind, da in ihnen die verktteten Flächen fehlen. Man sollte bei
diesen Okularen nicht mit der Nase rümpfen, vonwegen "Huygensscher Typ". Durch die billigen Okulare dieser Bauweise,
die den Massen- und Billigstteleskopen mit beigegeben werden, ist dieser Okulartyp in Verruf geraten. Zu Unrecht! Denn bei niedrigen
und mittleren Vergrößerungen liefern die Okulare von Zeiss schon sehr anständige Ergebnisse.

Besser sind natürlich die Okulare orthoskopischen Typs. Diese liefern schon sehr scharfe und kontrastreiche
Abbildungen - auch inn höheren Vergrößerungsbereichen. Mittlerweile sind diese - sie werden ja nicht mehr
produziert - schon selten geworden, so dass z.T. absurd hohe Preise für diese Okulare verlangt werden. Es gibt die
orthoskopischen Okulare in den Brennweiten 40mm, 25mm, 16mm, 10mm, 8mm, 6mm und 4mm. Also - über den ganzen nutzbaren
Vergrößerungsbereich.

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