Die Optik
Die Optik besteht aus einem zweilinsigen achromatischen Objektiv ("C") mit 63mm Durchmesser und 840mm Brennweite (f/13.3).
Man möchte - gerade heutzutage - sagen: "ach wie niedlich". Aber, das wäre kurzgedacht. Denn eine solche Öffnung
rennt bei starkem Seeing jedem 6- 8- oder 10 Zöller in Belangen Schärfe und Kontrast davon ...
Da ich bislang nur mit den niedrig vergrößernden Okularen beobachten konnte, kann zum Thema Farbfehler bei mittleren und höheren Vergrößerungen
noch keine Aussage gemacht werden.
Nach Erwerb nun auch höher vergößernder Okulare (140x 210x) kann man sagen, das die Farbkorrektur bei 140-facher
Vergrößerung noch sehr gut ist; an den helleren Planeten und am Mond sieht man nur sehr wenig Falschfarbe. Man könnte hier auch schon
fast von Apochromasie sprechen. Erst bei 210facher V wird der Fehler dann doch etwas stärker sichtbar, ist aber auch noch absolut tolerierbar.
Ich bin daher auch zum Vergleichen der Suche nach dem AS-Objektiv, um mal den Unterschied zwischen einem sehr gut korrigierten C und eben
dem AS-Objektiv anstellen zu können.
Kommt man aber auf das Thema "Beugungserscheinungen", gibts schon ein Ergebnis: Nämlich das vom intra- und extrafokalen Beugungsscheibchen:
Die sind völlig identisch. Keine Abweichungen in der Abbildung, völlig "parallele" Bilder. Einfach gut! Das wirkt sich dann auch im praktischen
Einsatz aus: Den Doppelstern l Lynxidis (1"8 5m9/5m9) zeigte mir die Optik
als getrennte Sterne. So erfüllt die Optik die theoretisch geforderte Auflösung lässig!
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