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"Metamorphosen ..." Ja, auf unseren Astro-Campingplatz angekommen, kam Martin dann auch gleich mit einem ungleich "schmuckerem" Tubus vorbei: Alurohr in zwei Segmenten, Fokussierer war ein altes Teleobjektiv - also die Mechanik (vermutlich 2.8/135mm, läuft richtig gut) und als Anschluss ein Adapter auf 1 1"4. Alles in Rohrschellen, die dann auf dem bekannten "Vixen"-Schwalbenschwanz montiert waren. Prima. Nun musste noch die richtige Position des Objektives im Alutubus für den passenden Fokus gefunden werden (was nach etwas Probieren dann auch hinhaute) und der kleine "Teleminor" (wie diese 50/540er Geräte damals hiessen), war einsatzbereit. Und Martin hatte auch noch einen kleinen wie passenden Objektivsonnenfilter - also: gleich mal rauf damit ... ja, und "Zeiss" ... ja, die halten, was sie versprechen ... die Sonne knackescharf, Flecken, Lichtbrücken - selbst Granulation war andeutungsweise zu sehen; wie auch helle Fackelgebiete. Und das mit lediglich 50mm Öffnung ... . Auch der abendliche Mond - ich packte das 3-8mm "SVBony"-Zoom rein - bis hoch zu 180facher Vergrößerung - knackescharf und detailreich. Abends gab es dann noch einen schönen aufgelösten ε Lyrae Doppel-Doppelten (auch den 2"3-Doppelten -> Dawes-Kriterium ;-) ), einen andeutungsweise als Ring erscheinenden M 57 und einen "grieseligen" M13. Die Photos hier wurden freihand mit einen "Huawei p20lite"-Mobiltelephon erstellt. |
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