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Reinigung - also: zunächst mal: Putzen. Den Gilb vom Tubus; das ging leider nicht mehr anders als mit einem Spülschwamm; das hatte leider eine
"Mattierung" des Tubus´ zur Folge. Aber anders war der tiefsitzende Siff nicht mehr auch nur ansatzweise herauszubekommen. So konnte zumindest der "satte"
Gilb einigermaßen herunterbekommen werden. Aber auch die Montierung war in einem gruseligen Zustand und wartete mit einer Menge Arbeitsanforderung auf. Insbesondere natürlich: die Tonnen von Rost: die gute alte Einweicherei in Zitronensäurewasser: eine gesättigte Lösung hiervon (am besten die Zitronensäure in warmen Wasser lösen) und die rostigen Teile gut mal einen Tag rein da. Das wirkt wirklich Wunder: den leichteren Flugrost bekommt die Säure restlos runter; manche Teile sehen dann schon fast wieder neuwertig aus. Da gab es dann so manche Runden - Schrauben runter einweichen - nach nem Tag raus abspülen und überwischen. Und die nächsten Partien. Aber das funktionierte (zumindest zum größten Teil). Das Okular habe ich dann auch auseinander gebaut und gereinigt; hier waren die Linsen siffig. Gut ging dies mit Einweichen in Spüliwasser und dann mit einem Abschminkpad vorsichtig die Linsen putzen. Nun mache es wieder einen guten "Job". Problem war: es war ja keine Gegengewischtsstange und auch kein Gegengewicht dabei. Ich hatte noch eine M-16 Gewindestange zu liegen; passendes Stück abgesägt und in die "Einschraubaufnahme" eingeschraubt - passt! Und in meinem "Kruscht" fand sich auch noch ein altes Gegengewicht einer uralten Yamamoto-Montierung (welches an meine jetzige davon nicht passt) - unter Zuhilfenahme zweier M-16-Muttern war hier diese Fragestellung auch zufriedenstellend gelöst: Das Teleskop ist nun wieder komplett. |
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