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Linsensuppe ... Nachtisch? Ja, nach den ersten überraschend positiven Beobachtungen war dann natürlich das Bestreben gewachsen, die Trübung auf dem Objektiv noch weiter weg zu bekommen. Also: nochmals das Objektiv "auseinandergerupft", eine recht konzentrierte Zitronensäurelösung zubereitet und den "Linsenkompott" da eingelegt. So dann gute 30 Stunden. Aber nach dann weiteren Reinigungsversuchen musste konstatiert werden: Die Zitronensäure kam ans Ende ihrer Möglichkeiten; ich bekam nur noch einen gaaanz kleinen Rest der Trübung weg; so daß da immer noch einige Flecken auf den Linsen vorhanden sind. Damit wird der "Schrottomat" dann wohl leben müssen. Aber anders gesagt: im Vergleich zum "Anlieferungszustand" ist doch - Sprünge hin - Sprünge her - gewaltig etwas gewonnen. Hätte ich über so ein Gerät zu Anfang meiner Sterngucker"laufbahn" verfügt (ca. 45 Jahre her ...) ich wäre happy gewesen. Zur Fassung: nach Glattschmirgelung mit 800er Schmirgelpapier wurde die metallische glänzende Innenseite dann gleich mal mit "Edding"-Stift eingeschwärzt; wie die Linsenränder selbst auch. Und um die Optimierung des Ganzen soweit wie möglich hinzubekommen, wird nun ein brauchbarer Aufschraubring für die Objektivfassung gesucht, denn derzeit ist diese verbogene "Klemmschraubung" mehr mal als Provisorium zu betrachten. Naja, das gesamte Objektiv ist ja schon eigentlich ein Provisorium ... so wie das aussieht ;-) ... Damit verdient der Refri seinen upgedateten Namen "Gollum" ;-) .
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