Wenn denn schon das Wetter mal wieder in den kompletten Gesäßlochmodus schaltet, kann man ja mal sehen, wo das Gerät Schwächen hat. Und diese dann versuchen,
auszubügeln. Ja - Unitron hin - Unitron her - da war was: Streulicht. Wenn auch nachts am Stern das so nicht sonderlich stört, nervt es doch bei der Beobachtung hellerer
Objekte wie Mond, Sonne und Planeten. Und kostet zudem noch Kontrast. Also los. Sowohl vorne im Tubus (da hätte eine passende Blende mehr sicher guten Erfolg, das zu unterdrücken.
Als auch in der "Posaune", die auch an diesem Gerät (da haben die Japaner wohl Spass dran gehabt ...) nicht fehlen durfte: ein Auzugsrohr am OAZ. Dies aber sehr viel solider
gearbeitet und mit weniger Wackel, als z.B. die "Posaune" am allseits bekannten Tasco 10K (80/1200er Refraktor). Ja und diese Streulichtemittenden (Tubus vorn am Objektiv und das
gesamte "Posaunenrohr" galt es natürlich abzudunkeln. Klar: Dezifix - schwarze Veloursfolie. Jeder halbwegs "anständige" Teleskopbastler sollte das immer
im Haus haben ;-). Zunächst kam also der Tubus vorn dran. Die oberen beiden Bilder sind der "Vorher"-Status, das untere der "Nachher" (mit Folie)-Status
Selbiges dann auch mit dem hell streulichtenden Sucher (Photos sind zugegebenermaßen bescheiden - eben schnell mit dem Mobiltelephon gemacht), sagen aber
schon etwas über die Verbesserung aus. In Natura ist die Unterdrückung des Streulichtes noch viel deutlicher zu erkennen.
Ja, da wird es sicher noch dies oder jenes zu putzen geben ... aber der Refraktor ist schon in gutem Zustand. Tja, aber ein "erstes Licht" muss wohl - natürlich
wetterbedingt - noch etwas auf sich warten lassen ...
... wird fortgesetzt (21.10.2026)
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