Unitron " Modell 142" 75/1200mm Refraktor
ab 14.10.2026


Wenn denn schon das Wetter mal wieder in den kompletten Gesäßlochmodus schaltet, kann man ja mal sehen, wo das Gerät Schwächen hat. Und diese dann versuchen, auszubügeln. Ja - Unitron hin - Unitron her - da war was: Streulicht. Wenn auch nachts am Stern das so nicht sonderlich stört, nervt es doch bei der Beobachtung hellerer Objekte wie Mond, Sonne und Planeten. Und kostet zudem noch Kontrast. Also los. Sowohl vorne im Tubus (da hätte eine passende Blende mehr sicher guten Erfolg, das zu unterdrücken. Als auch in der "Posaune", die auch an diesem Gerät (da haben die Japaner wohl Spass dran gehabt ...) nicht fehlen durfte: ein Auzugsrohr am OAZ. Dies aber sehr viel solider gearbeitet und mit weniger Wackel, als z.B. die "Posaune" am allseits bekannten Tasco 10K (80/1200er Refraktor). Ja und diese Streulichtemittenden (Tubus vorn am Objektiv und das gesamte "Posaunenrohr" galt es natürlich abzudunkeln.
Klar: Dezifix - schwarze Veloursfolie. Jeder halbwegs "anständige" Teleskopbastler sollte das immer im Haus haben ;-). Zunächst kam also der Tubus vorn dran. Die oberen beiden Bilder sind der "Vorher"-Status, das untere der "Nachher" (mit Folie)-Status

Unitron "142" 75/1200mm Refraktor    Unitron "142" 75/1200mm Refraktor   

Unitron "142" 75/1200mm Refraktor   

Selbiges dann auch mit dem hell streulichtenden Sucher (Photos sind zugegebenermaßen bescheiden - eben schnell mit dem Mobiltelephon gemacht), sagen aber schon etwas über die Verbesserung aus. In Natura ist die Unterdrückung des Streulichtes noch viel deutlicher zu erkennen.

Unitron "142" 75/1200mm Refraktor   

Unitron "142" 75/1200mm Refraktor   


Ja, da wird es sicher noch dies oder jenes zu putzen geben ... aber der Refraktor ist schon in gutem Zustand. Tja, aber ein "erstes Licht" muss wohl - natürlich wetterbedingt - noch etwas auf sich warten lassen ...

... wird fortgesetzt (21.10.2026)

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