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Der "Papa" des "ewigen Klassikers" Nach Rückkunft am 01.09. vom schönen - meinem ersten - BTM (Bayerischem Teleskop-Meeting) in Pfünz stand denn auch gleich ein phantastisch verpacktes Paket im Flur. Einen großen Dank an die nette Verkäuferin Renate, die eigentlich zunächst garnicht versenden wollte (und für die noch ein Päckchen mit zwei Flaschen Wein demnächst auf die Reise geht). So muss das :-). Das Auspacken war dann - dank der exzellenten Verpackung eine estwas langwierigere Angelegenheit, bis zum Okular runter wurde einzeln verpackt. Also: mal schnell aufgebaut.
Nun ist ja bekannt, das "Tasco" selbst keine Teleskope produziert hat, sondern Gerätschaften anderer Hersteller unter seinem Namen veräußert hat. Hier ist auf dem - noch schön verschraubten - Emblem auf dem Okularauszug rechts neben der Produktionsnummer ein Zeichen zu erkennen. Dies ist tatsächlich von Royal Astro - jenem herausragendem japanischem Hersteller astronomischer Ausrüstung. Schön!
Dann war ich natürlich neugierig ... am Tage dann mal die ersten Blicke durch den Tasco zu werfen ... Und? Auch so ein Hersteller kann wirklichen Mist bauen. Denn im Okular ein übel kontrastschwaches Bild, das nun so überhaupt nicht den doch recht hochgesteckten Erwartungen entsprach. Ein Blick durch das auch bei diesem Refraktor schon vorhandene "Posaunenrohr" brachte den Grund: so schön silberglänzend, wie das Rohr von Innen war, bot sich dem Streulicht eine paradiesische Umgebung. Tja - natürlich: DeziFix. Denn so ein Blödsinn geht natürlich nicht.
So wurde dann dem Streulicht doch recht konsequent der "Garaus" gemacht: Die "Posaune" wurde dunkel. Und da fiel gleich ein weiterer Blödsinn auf: Komisch, das hätte ich eigentlich erst späteren Jahrgängen - bei denen man wusste: "Uuups, da ha man in Japan zu sparen angefangen" - zugetraut: lediglich eine (!) Blende im auch nicht wirklich reflexarmen Tubus. Da haben andere Hersteller aber deutlich spendabler gebaut. Manchmal hat man dann ja echt Glück: ich hatte - aus irgendeinem alten Billigteleskop mal eine Blende mit einem anderen Lochdurchmesser als der schon im Tubus Befindlichen ausgebaut und "auf Halde" gelegt. Und die fiel mir dann ein ... gesucht - gefunden - probiert, in den Tubus zu bekommen ... Und - passt wie A*sch auf Eimer. Bingo!
Gibt also mehr als erwartet zu tun. Ja so ist das, wenn man sich auf "Namen" verlässt: das muss nicht immer gut gehen. Dann wurde noch der Sucher gereinigt (dabei fiel dann auf, das die Frontlinse ein Problem hat; das macht aber - zumindest bislang - bei der 6fachen Vergrößerung kein Problem). |