11.05.2002

Der elfte Tag


schon wieder verlassen hatte, konnte nicht mehr pennen, und irgendjemand hatte draussen Musik angestellt. Was machen? Erstmal an den Tisch setzten und den Regen draussen lasen. Dort entschieden sich mittlerweile immer mehr, dem Regentreiben auf dem Matschacker ein Ende zu setzen und den Weg nach Hause anzutreten. Tja ... nur das war garnicht einfach, hatten doch diverse Wohnmobile und Autos, deren FahrerInnen offenbar nicht befähigt waren, mit derlei Bedingungen umzugehen, den noch vorsichtig bestehenen Restbewuchs in eine bis zu 30cm tiefe Matschpiste verwandelt.

Ein Hoch auf unser Wetter :-(

Und dieses Steckenbleiben dann ... ja, das war die Geburt der ersten kurzen MASH-Radioshow: So wurde jeder sich Vorbeiquälende "auskommentiert": Für gute Leistungen gabs gute Noten, Steckenbleiben wurde dann allerdings auch dementsprechend be-kommentiert ....:-) Schnell standen ca. 100 Leute in der Nähe, um sich mein Gefasel und später auch Maurices, der den Part "Mode" übernahm, anzuhören. Ja, auch aus so einer Sch**** haben wir noch unsere gute Laune mehren können, so soll es sein. Und ich glaube, die allermeisten Vorbeifahrenden und -steckenden sahen das auch nicht anders. Irgendwann war mein eh schon angeleertes Hirn von dem Gequatsche dann endgültig leer und ich hatte keine Lust mehr. Naja, und dann das übliche. Das "Highlight" dieses Tages war noch der Besitzer eines 1m07 Dobsons, der tatsächlich aus den NeBuLäs den langen Weg gemacht hatte, um sein Dobs - im Anhänger lassend - den Leuten vorzuführwen, dann einen kurzen Vortrag darüber halten um danach wieder den Heimweg anzutreten. Komischer Zeitgenosse.


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